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Action-Sport Köln Dolphin Divers
Straßburger Platz 6, 51109 Köln
Mo-Fr 10:00-13:00 & 15:00-18:30 Mi 10:00-13:00 Sa 10:00-13:00 Uhr

Am 21.10. war es endlich soweit und 10 gut gelaunte Dolphins, darunter natürlich auch die Reiseleitung Gabi und Martin, starteten das Abenteuer Maledivenreise. Los ging es nachmittags um 17:00 Uhr am Bahnhof Köln/Deutz, voller Vorfreude stiegen wir in den ICE ein, der uns in den nächsten 50 Minuten in Richtung Frankfurt Flughafen bringen sollte.  In Frankfurt sind wir dann vollkommen Problemlos eingecheckt und gegen 22:00 Uhr hoben wir im neuen Boeing Dreamliner ab. Nach einem ruhigen Flug setzten wir zur Zwischenlandung in Doha an, kurzer Zwischenstopp für 2 Stunden und weiter nach Male. Nach ca. 3 stündigem Flug kamen dann die ersten Inseln der Malediven in Sicht und die ganzen Passagiere klebten an den kleinen Flugzeugfenstern. Das Wetter war einfach traumhaft, blauer Himmel, ein paar weiße Wolken und 32 Grad. Nach einer weichen Landung ging es ab zu den Wasserflugzeugen. Nachdem das Übergepäck ordnungsgemäß bezahlt und verladen wurde durften wir im Wasserflieger Platz nehmen. Ab dem Zeitpunkt begann ein wahrer Traumurlaub mit unvergesslichen Erlebnissen und beeindruckenden Momenten. Aber der Reihe nach, der Empfang auf der Insel war sehr nett und  nach kurzer Wartezeit bei einem Begrüßungscocktail durften wir unsere Strandbungalows beziehen. Spätestens jetzt war klar, wir sind im Paradies gelandet, jeder Bungi hatte einen Privatstrand und von der Terrasse ging der Blick ins türkisblaue Meer.

Nach kurzer Verschnaufpause hieß es dann Logbücher schnappen und auf zur Tauchbasis der Euro Divers Vilamendhoo, wo wir von Chefin Sonja herzlich begrüßt und eingecheckt wurden. Der Checktauchgang wurde für den nächsten Tag vereinbart und es gab gleich 2 weitere guten Nachrichten.

1.       Illy sollte für den Urlaub unser Guide sein. (Illy ist Gabi, Martin und Gerd bestens aus dem letzten Maledivenurlaub bekannt und ein wahrer Glücksgriff)

2.       Auf Ausflügen hatten die Dolphins ein eigenes Boot, welches nur für uns reserviert war.

Nach einem tollen Abendessen ging es für alle früh ins Bett um fit für den ersten Tauchgang zu sein. Beim ersten Unterwasserabenteuer am Hausriff sollte sich aber erst einmal Enttäuschung einstellen. Für einige fühlte es sich so an als würde im warmen Fühlinger See getaucht, da die Sichtweiten nicht mehr als ca. 12 Meter betrugen. Wir sind genau pünktlich zur Korallenblüte auf den Malediven angekommen. Allerdings sollte sich das als großer Glücksgriff erweisen. , dazu später mehr.

Das Hausriff hatte schon so einiges zu bieten und durch 10 verschieden Einstiege wurde es auch bei 4 Tauchgängen am Tag nie langweilig.  Der Fischreichtum war toll und es konnte alles beobachtet werden, was jeder klassische Tauchreiseführer Malediven beinhaltet. Neben verschiedenen Drückerfischen, Makrelen, Anemonenfische, Muränen und den üblichen Riffbewohnern gab es auch Schaukelfische, Skorpionsfische, echte Steinfische, Riffhaie, Adler- und Stachelrochen und Schildkröten.

An dieser Stelle möchte ich die absolut perfekte Betreuung durch die Euro Divers noch mal hervorheben, wir hatten die Möglichkeit zu jeder Zeit tauchen zu gehen und die vollen Flaschen standen immer zu  den vereinbarten Zeiten bereit.

Aber nicht nur die Euro Divers, sondern auch die Dolphin Divers, also Gabi und Martin haben ganze Arbeit geleistet. Es war immer möglich einen Buddy zu finden und wer wollte konnte jeden Tag 4 Tauchgänge machen. Beim Essen saßen wir in der Gruppe immer zusammen und haben uns von den spannenden Tauchabenteuern erzählt. Sowohl Gabi, Martin und auch Gerd hatten immer ein offenes Ohr für alle kleinen und großen Schwierigkeiten über und unter Wasser. Aber wenn man mal Zeit für sich alleine haben wollte, so war das auch kein Problem und es blieb genug Raum für Zweisamkeit und Romantik.

Neben dem Hausriff wurden mit dem Boot auch noch andere Tauchplätze angefahren. Hier haben wir uns auf unseren Tauchguide Illy verlassen. Bei der ersten Tour gab es neben Haien, Barrakudas und Thunfischen auch einige große Schildkröten. Das erste große Highlight sollte dann aber bei der zweiten Tour geschehen…..

Die Tour stand ganz unter dem Motto „Walhai“

Nachdem wir im Walhai-Schutzpark angekommen waren ging es auf die Suche nach diesen faszinierenden Tieren. Wir waren jederzeit bereit mit der Schnorchelausrüstung ins Wasser springen zu können falls ein Walhai gesichtet wird. Nach kurzer Zeit war es so weit, wir bekamen das Signal ab ins Wasser. Aber das Tier war schneller und wollte sich nicht mehr zeigen. Wir haben dann unseren ersten Tauchgang gemacht und konnten hierbei einige Stachelrochen beobachten. Zurück an Deck ging die Suche weiter und nach ca. 10 Minuten war die Aufregung groß, Walhai in Sicht und ab ins Wasser. Dieses Mal haben fast alle in der Gruppe das große Glück gehabt und konnten ein paar Minuten mit einem ca. 6 Meter großen Walhai schnorcheln.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten 8 von 10 Dolphins schon ein Lächeln im Gesicht. Aber es sollte nicht lange dauern bis es 10 von 10 waren.

Nach 2 Minuten an Deck hieß es wieder ab ins Wasser. Und hier war er dann, der Moment auf den viele Taucher ein Leben lang warten. Mit den Köpfen im Wasser schwimmt man langsam auf die vermutete Stelle zu, zuerst ist es nur ein großer Schatten, dann werden die Umrisse immer deutlicher und dann ist er da. 15 Meter lang und total friedlich und ruhig schwimmt er vorbei und ist schon fast wieder verschwunden….und dann beginnt der Walhai große Kreise zu drehen. Er gibt uns ca. eine halbe Stunde Zeit ihn ganz in Ruhe zu Filmen und zu Fotografieren. Er zeigt absolut keine Scheu und gibt uns die Chance bis auf wenige Zentimeter an ihn ran zu schwimmen.

Das war dann auch die große Chance in die Tauchklamotten zu steigen und direkt bei dem Walhai abzutauchen. Hier hatten wir auch noch kurz die Gelegenheit mit diesem wunderschönen Tier zu tauchen.  Diesen Tauchtag werden viele von uns wohl nie vergessen.

Schon jetzt hatte sich die Reise mehr als gelohnt, aber es sollte ja noch zwei weitere Bootstouren folgen…

Die nächste Tour war an Illys Lieblingstauchplatz und an eine Putzerstation mit der Chance auf Mantas. Beim ersten Spot ging es mit negativem Abstieg nach unten und dann rein in Fischschwärme an einem wunderschön bewachsenen Riff. Auf der Überfahrt zum zweiten Spot hörten wir schon das Mantas an der Putzerstation gesichtet wurden. Also nichts wie rein in die Jackets und tauchen. Und tatsächlich wurden wir mit 3 Mantas belohnt die über unseren Köpfen ihre Runden drehten.

Spätestens jetzt war die schlechte Sicht am Hausriff vergessen, denn was macht schon ein wenig Plankton im Wasser wenn die Belohnung dafür so aussieht?????

Aber es kam noch besser, zum Abschluss der Reise haben wir noch eine Bootstour gemacht, die uns erst noch mal an den Mantapoint führen sollte und dann noch zu einem zweiten Tauchplatz. Aber alles kam ein wenig anders.

Auf dem Weg zum Mantapoint konnten wir schon von der Oberfläche in der Ferne Mantas entdecken, mit denen wir auch geschnorchelt sind. Also beschlossen wir an Ort und Stelle den ersten Tauchgang zu machen und die meisten von uns wurden mit einer Gruppe Mantas belohnt, die Spaß daran hatten für unsere Kameras zu tanzen.

Nach 60 Minuten sind wir dann aufgetaucht und mit dem Boot weiter gefahren, doch wirklich weit kamen wir nicht. Nach 2 Minuten haben wir einen ganzen Schwarm Mantas gesichtet. Also Maske auf und rein ins Wasser. Hier konnten wir dann erleben wie es ist zusammen mit 40 – 50 Mantas zu schnorcheln, die keinerlei Berührungsängste zu uns Menschen zu haben schienen. Auch hier konnten wir Aufnahmen und Fotos ohne Ende machen und es gab am Ende keine Kamera, deren Speicherplatz oder Akkulaufzeit nicht am Ende war. Nach diesem Erlebnis geriet der folgende Tauchgang, an dem noch weitere 5 Mantas gesichtet wurden fast zur Nebensächlichkeit.

Aber wie es immer ist, auch die schönste Reise neigt sich irgendwann dem Ende entgegen und es wurde Zeit für die Rückreise. Doch diese hatte es leider in Sich und sollte auch im Gedächtnis bleiben.

Der Rückflug von Male war für neun Uhr angesetzt, also sollte uns der Wasserflieger um 06:40 Uhr abholen. Gesagt getan, fast pünktlich um 06:45 Uhr standen wir auf der schwimmenden Plattform und der Flieger kam. Hier gab es dann die erste schlechte Nachricht, der Wasserflughafen in Male war wegen Schlechtwetter gesperrt. Die zweite schlechte Nachricht folgte direkt, die Passagiere und das Gepäck waren zu schwer für einen Flieger. Also mußte ein Zweiter her.

Nach vielen Diskussionen haben wir uns leider darauf eingelassen 4 Gepäckstücke da zu lassen, die mit dem nächsten Wasserflugzeug nach Male gebracht werden sollten. (Dieses Wasserflugzeug stand zu diesem Zeitpunkt auch schon bereit)

Um 07:35 Uhr konnten wir also endlich starten, da der Flug alleine eine halbe Stunde dauert war uns allen klar das wird ne knappe Geschichte. Nachdem wir dann um 08:20 Uhr am Flughafen und von einer Neckermann – Reisebegleitung in Empfang genommen wurden konnten die ersten einchecken.

Es fehlten allerdings noch 4 Koffer, so ging das warten und hoffen los…

Aber leider hat es nicht geholfen, der Check in wurde geschlossen, zwar hatten wir alle eingecheckt, allerdings ohne das fehlende Gepäck.

Nach einem unruhigen Flug mit einigen Turbulenzen sind wir in Doha gelandet und sollten nach 2 stündigem Aufenthalt weiter in Richtung Frankfurt.

Aus diesen 2 Stunden wurden dann letztendlich 6 ½ bis wir abheben konnten. Der Flug war dann sehr ruhig und wir sind sanft um 22:35 Uhr in Frankfurt gelandet. Aber wir mussten ja noch nach Köln und der letzte ICE sollte um 23:26 Uhr den Bahnhof verlassen. Also nichts wie raus aus dem Flieger zur Passkontrolle, hier der nächste Schreck, es hatte nur ein Schalter auf. Gott sei Dank hat sich dann noch jemand für einen zweiten Schalter gefunden. Jetzt nichts wie los zum Gepäckband. Als alle verbleibenden Koffer in Empfang genommen wurden ging es im Spurt zum Bahnsteig. Der ICE war bereits eingefahren und wir haben es wirklich in letzter Minute in den Zug geschafft.

Um 00:30 Uhr sind dann alle müde aber gesund in Köln angekommen.

Bis auf die Rückreise war es wirklich ein perfekter Urlaub und ich hoffe, dass die fehlenden Koffer, die mittlerweile in Male zum verschicken bereit stehen, bald bei ihren Besitzern ankommen.

Also noch mal vielen Dank an Gabi und Martin für die tolle Reise, die ich wohl niemals vergessen werde. Es wird bestimmt nicht die letzte mit den Dolphins gewesen sein.

 

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